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27.07.2010, 12:17 Uhr | Übersicht | Drucken
Landespolitiker besuchen größte diakonische Einrichtung im Landkreis Heilbronn
„Aktion Kinderland Baden-Württemberg“

Die drei CDU-Landespolitiker Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, Dr. Bernhard Lasotta MdL und Alexander Throm starteten ihre Veranstaltungsreihe "Kinderland Baden-Württemberg - Kinderregion Heilbronn" mit einem Besuch bei der Diakonische Jugendhilfe Region Heilbronn e.V., auch bekannt unter dem ehemaligen Namen „Kinderheimat Kleingartach“, die vor kurzem ihren 50. Geburtstag feiern durfte.  


Die Politiker bedankten sich für die unverzichtbare und vielfältige Arbeit, die dort für den Stadt- und Landkreis Heilbronn geleistet wird. Friedlinde Gurr-Hirsch MdL lobte vor allem den christlichen Wertebezug in der Jugendhilfeeinrichtung Kleingartach. Vorstand Siegfried Gruhler gab in seinem einführenden Vortrag einen Rückblick über die Geschichte und den Wandel der diakonischen Jugendhilfeeinrichtung. Er gab die Devise aus, „wir hätten unser Ziel erreicht, wenn wir uns selbst überflüssig machen könnten“! Dass dies leider nicht so ist, zeigen die ständig steigenden Bedarfe. In den letzten Jahren hat sich die Arbeit von der früher mehr stationär orientierten Jugendhilfe auf die ambulanten Hilfen z.B. in den JULES (Jugendhilfe im Lebensumfeld) verlagert. „Darüber hinaus ist eine praxisnahe Begleitung der Erziehungsberechtigten ein wichtiger Ansatz mit den zunehmenden Erziehungsproblemen in unserer Gesellschaft umzugehen“, so Gruhler. Dr. Bernhard Lasotta MdL, ein sozialpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktion, war vor allem interessiert an dem besonderen Projekt „Incredible Years“, eine „Elternwerkstatt“ zur Stärkung von Erziehungsfähigkeiten und ein Angebot an Rat suchende Eltern im Zusammenhang mit dem Landesprogramm „STÄRKE“.
„Gerade benachteiligte Kinder und Jugendliche brauchen besondere Förderung. Die Arbeit der Alice Salomon Schule in Heilbronn-Sontheim ist ein positives Beispiel, die diese Förderung zum Ziel hat: Diese Schule für Erziehungshilfe nimmt Kinder und Jugendliche auf, die den Anforderungen der öffentlichen Schulen nicht gewachsen sind, aus sozialem Fehlverhalten oder weil sie aus anderen Gründen nicht in der Lage sind, altersentsprechende Leistungen zu bringen.", so der Fraktionsvorsitzende der Heilbronner CDU und Landtagskandidat Alexander Throm.


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